Die Natur bietet uns eine reichhaltige Fülle an Formen, Muster und Strukturen von Pflanzen, Tieren, Landschaften. Auf den ersten Blick unterscheidet sich jedes Lebewesen vom anderen deutlich. Bei näherer Betrachtung lassen sich jedoch Ähnlichkeiten entdecken.
Wie man die Grundformen der Natur erkennt und sie zu Papier bringt, ist das zentrale Element in diesem 4-teiligen Skizzenkurs für Erwachsene.
Das Korbflechten zählt zu den ältesten, traditionellen Handwerken des Mostviertels und gehört zum Immateriellen Kulturerbe Österreichs. Am 6. und 7.März widmete sich spür.sinn dieser beinahe vergessenen Handwerkskunst und Doris Weißenbacher-Faucon vermittelte Interessierten die Technik des Rundflechtens mit Weidenruten.
Die Waldläuferbande der Dachse traf sich im Winter wieder Freitag nachmittags zum gemeinsamen Erleben im und um den Wald. Die Gruppe findet sich immer mehr zusammen und wir haben zusammen mit den Erwachsenen schon fast ein Stammesleben. Diesmal starteten wir mit einer Übernachtung am Eckholz. Die Kinder hatten die Aufgabe, ihr Essen selbst zu planen, zu kalkulieren und einzukaufen. Im Anschluss wurde am Feuer gekocht und bei einer nächtlichen Mission im Wald lüfteten die Dachse sogar das "Goldene Geheimnis".
Im Winter traf sich die Waldläuferbande der Füchse jeden Dienstag Nachmittag am Eckholz. Die Gruppe bestand aus 7 Mädchen und 7 Burschen, die sich Großteils untereinander schon kannten und befreundet waren.
Im Schnee hatten die Waldläuferkinder großen Spaß den Hang runter zu rutschen und Schneemänner zu bauen. Außerdem machten wir uns im Schnee auf Spurensuche und fanden auch einige Spuren von Rehen, Hasen oder Eichhörnchen.
Im Haus ist es kuschelig warm, der Kachelofen ist beheizt und am Tischherd köchelt der Tee. Draußen schneit es und drinnen schnurrt das Spinnrad. Vier interessierte Frauen haben sich am Eckholz eingefunden, um von Judith Riegler die alte Kunst der Wollverarbeitung - nämlich das Spinnen mit dem Spinnrad - zu erlernen.
Füchse, Dachse, Marder, Rehe, Mäuse, Eichkätzchen, Vögel & Co. Sie alle leben in unseren Wäldern und verfolgen ihre täglichen Routinen. Leider bekommen wir sie wenig zu Gesicht, sie sind oft scheu und verstecken sich schnell, wenn sie uns hören. Unsere Wildtiere hinterlassen jedoch Spuren, die uns ihre Anwesenheit verraten. Uns so machten sich am 22.Jänner einige interessierte Kinder wie Detektive auf die Suche nach Spuren, um Aufschluss über das Leben der Tiere in unseren Wäldern zu gewinnen.
„Kindern erzählt man Geschichten, damit sie einschlafen. Erwachsenen, damit sie aufwachen.“ (Jorge Bucay)
Wer also denkt, Märchen seien nur etwas für Kinder, der irrt sich. Märchen beeindrucken durch ihre Symbolkraft. Spielerisch regen sie das schöpferische Denken an und erschließen so sprudelnde Kraftquellen für die Herausforderungen des Alltags.
Deshalb lässt spür.sinn mit den Feuer-Worten die Tradition des mündlichen Erzählens aufleben.