Wilde Jungs #3

Im letzten Teil des Wilden Jungs Workshops im 1. Halbjahr 2017 musste eine ganz besondere Herausforderung bewältigt werden. Einen Tag nach Vollmond, bei fast wolkenlosem Himmel, wandelten sieben junge Burschen, im Alter zwischen 10 und 14 Jahren auf den Spuren der Scouts.

Scouts sind  Krieger bei indigenen Völkern, die unter anderem für den Schutz des Stammes zuständig sind. Sie haben unter anderem die Fähigkeit, sich in kürzester Zeit nahezu unsichtbar zu machen. Nachdem sich die Jungs gründlich getarnt und Anweisungen zum richtigen Verhalten erhalten hatten, wurde getestet, ob ihre Tarnung sie auch tatsächlich unsichtbar macht. Dannach ging es durch Stadt und Wald einem großen Abenteuer entgegen.  Verschiedene Punkte mussten unbemerkt aufgefunden und ein kniffliges Rätsel gelöst werden. Es gab manch  spannende Begegnungen, wo die Jungs beinahe entdeckt wurden. Im letzten Moment konnten Sie sich noch in die Dunkelheit retten. Einfacher war es im Wald, da waren keine Menschen, dafür konnte man die Hand vor Augen nicht mehr sehen, so dunkel war es. Bei einigen Jungs stieg der Adrenalinspiegel merklich in die Höhe. Schon zu fortgeschrittener Stunde, am Ende der Mission, wartete auf die Jungs noch eine angenehme Überraschung. Am Zielort war schon ein Feuer entflammt, Stöcke und  Teig waren vorbereitet, um die spannende Nacht noch mit „Steckerlbrot“ am gemütlichen Lagerfeuer ausklingen zu lassen. Ein ganz besonderer Dank gilt den beiden Feuerhüterinnen, die so geduldig warteten, bis die, zeitlich leicht in Rückstand liegenden Jungs, den Zielort erreichten. Danke dafür. Zum Abschluss kann man sagen, dass eine spannende Nacht ein gutes Ende gefunden und die müden, ich meine wilden Jungs in ihre Betten sanken.

Zurück