Waldläuferbande Füchse Frühling

Die Frühlingswaldläuferbande der Füchse bildete eine Gruppe von 15 Kindern, Mädchen und Buben bunt gemischt im Alter von 6-9 Jahren. Betreut wurde die Bande von Uli, Judith und Elisabeth  (sofern dies das Studium zuließ). Die meisten Kinder sind schon längere Zeit dabei und kennen sich und den Wald schon recht gut.

Alexander kam neu dazu, hat seinen Platz in der Gruppe schnell gefunden und es scheint so, als ob er schon immer dabei ist. Der Frühling zeigte sich diesmal in all seinen Facetten: von winterlich kalt mit Schneefall bis sommerlich heiß inklusive Wasserplantschen war alles dabei.

Zu streunen, geheime Lager zu bauen, ungesehen von A nach B zu kommen und sich an einem gemütlichen Ort niederzulassen und zu plaudern sind besondere Leidenschaften der Gruppe. Ein paar Jungs lieben ganz besonders das Feuermachen - sogar einen eigenen Zunderkoffer hat Peter stets dabei - und er leistete schon oft gute Dienste!

Beim ersten Treffen im Frühling enteckten die Kinder sonderbare Spuren. Schnell ergab sich in der Phantasie ein Detektivspiel, es galt neue Spuren zu entdecken, mit dem Walky-Talky neue Informationen weiterzugeben, angebrannte Zettel, Löcher in Bäumen, Spuren im Matsch - alles deutete darauf hin, dass ein gewisser "Kevin" in den Fall verstrickt ist. Die Kinder waren sehr aufgeregt, entdeckten hinter jedem Baum und unter jedem Stock neue Hinweise und so spielten wir den ganzen Nachmittag und waren mit erhöhter Aufmerksamkeit unterwegs.

Die Fortsetzung folgte beim nächsten Treffen, Zoi und Erinn machten sich wieder auf Spurensuche und entdeckten immer wiederkehrende Trittsiegel im Schnee, die plötzlich endeten. Ihr Interesse war geweckt und so schlugen sie laaaaaange in Spurenbestimmungsbüchern nach, zu wem diese Spur gehören könnte...

Beim Streunen machte Gabriel einen besonderen Fund: er entdeckte am Fuße einer Rotbuche einen toten Eichelhäher - auch hier gab es so Einiges zu bestimmen und zu beobachten. So konnte uns der Eichelhäher ein besonderer Lehrer sein: seine Schwingen, Federn, Krallen, Schnabel ... aus nächster Nähe zu betrachten, war schon ein ganz besonderer, emotionaler Lernanlass!

Kurz nach Ostern hatten wir ein Straußenei dabei - dies galt es mit dem Akkubohrer zu öffnen, was Fridolin auch bravorös schaffte und anschließend wurden - nachdem die Jungs Feuer machten - Palatschinken verkauft: gegen ein Efeublatt, Sauerklee und etwas Schönes. Auch Brennnesselchips haben wir gebraten und verspeist und auf diesem Wege neue Kräuter und Blumen kennengelernt.

Natürlich standen auch Geländespiele auf dem Programm, so mancher Heiratantrag wurde gestellt, Zapfen unermüdlich gesammelt und einmal hatten wir auch Besuch von Lottes Hund Kiko. Naja, und wer der König der Vögel ist - das konnten die Kinder bei einer Geschichte im Fichtenwald erfahren.

Alles in allem: wir hatten eine wunderbare, abenteuerliche Frühlingszeit mit den Füchsen!

Am 10. Mai starten wir in den Sommer! Sei dabei!!!

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