Mit Pfeil & Bogen
Drei Tage lang widmeten sich acht Buben und zwei Erwachsene dem Handwerk des traditionellen Bogenbaus unter der fachkundigen Anleitung von Natur- und Wildnistrainer Benjamin Aigner.
Gearbeitet wurde mit Manauholz, einer asiatischen Rattanart, das sehr biegsam und für Kinder sowie Einsteiger gut geeignet ist, um dieses Handwerk zu erlernen. Verglichen mit anderen heimischen Holzarten ist es leichter zu bearbeiten und verezeiht auch so manchen Fehler. Für den Erwachsenenbogen gab es heimisches Eschenholz - und der Unterschied in der Bearbeitung war gut zu sehen :)
So bauten die Jungs in bemerkenswerter Ausdauer und Konzentration jeder seinen eigenen schussfertigen Bogen und lernten die einzelnen Arbeitsschritte dieses alten Handwerks kennen. Geschlafen wurde in Holztipis und das Erleben von Gemeinschaft sowie Spiel und Spaß kamen im Bogenbau-Camp nicht zu kurz.
Im großen Finale wurden die Bögen erprobt! Die Buben begaben sich als Jäger auf die Spuren ihrer Vorfahren und versuchten sich im Erlegen eines (Moosgummi)Steinbocks. Dass es gar nicht so einfach ist, selbst ein stehendes Objekt zu treffen und dies viel Übung braucht, stellte sich bald heraus. Die Bögen jedoch funktionierten einwandfrei und die Freude und Aufregung über den ersten selbstgemachten Bogen war riesengroß!
Am Sonntag Nachmittag verließen die Jungs mit ihrem Bogen stolz das Camp im Urltal von Waidhofen. Die Erinnerung an das Camp, die Gemeinschaft, jeder einzelne Arbeitsschritt, die Erfahrungen, die Spiele, das nächtliche Lagerfeuer, die Geschichten von Jim (und den Hausdepp) steckt in ihrem Bogen...
Viel Freude damit, Jungs!













































