Blind walk

Am Beginn des Erlebens steht die Wahrnehmung. Was aber, wenn der dominante Sinn - unser Sehsinn - wegfällt? Dieser Frage ging die Waldläuferbande der Dachse nach. Christian und Judith erzählten eingangs eine inspirierende Geschichte und rasch war klar, dass sie versuchen wollen, mit verbundenen Augen den Weg zum Holzplatz zu finden.

Paarweise machten sich die Jugendlichen auf den Weg, die Route und den Startpunkt wählten sie selbst. Nun hieß es, alle anderen Sinne zu schärfen, mit dem inneren Auge unterwegs zu sein und auf sein Bauchgefühl zu hören. Während der Sehende stumm war und gut aufpasste, dass der Blinde sicher unterwegs bleibt, bewegten sich alle - mehr oder weniger querfeldein :) - in ihrem Tempo Richtung Holzplatz. Die Jugendlichen sammelten wertvolle Erfahrungen, vor allem der Hör- und der Tastsinn wurden vermehrt aktiviert. Dass der Holzplatz erreicht war, konnte man ja förmlich riechen und alle kamen ans angestrebte Ziel!

Am Lagerfeuer wurden die Erlebnisse bei schmackhaften Bärlauchaufstrichbroten ausgetauscht.    Was sich wohl die Vögel gedacht haben, als sie uns so sahen :)

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